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	<title>Bibliophilin</title>
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	<description>Vorsicht! Suchtgefahr!</description>
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		<title>Gewinne ein Buch! Schon wieder!</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 18:48:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bibliophilin</dc:creator>
				<category><![CDATA[BUCHVERLOSUNG]]></category>
		<category><![CDATA[Schneewitchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Blog feiert ja diesen Monat den ersten Geburtstag, falls Ihr es noch nicht wisst!
Deswegen möchte ich in den nächsten Tagen ein Buch verlosen.
 &#8220;Das Lied meiner Schwester&#8221; von Gina Mayer!

Viele von Euch kennen inzwischen meinen Lese-Geschmack. Ich möchte jetzt von Euch wissen, was Ihr am liebsten lest. Schreibt mir hier einen Kommetar mit Eurem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Blog feiert ja diesen Monat den ersten Geburtstag, falls Ihr es noch nicht wisst!</p>
<p>Deswegen möchte ich in den nächsten Tagen ein Buch verlosen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong> &#8220;Das Lied meiner Schwester&#8221; von Gina Mayer!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-3714 aligncenter" title="Gina Mayer &quot;Das Lied meiner Schwester&quot;" src="http://www.bibliophilin.de/wp-content/uploads/2010/09/Gina-Mayer-Das-Lied-meiner-Schwester.gif" alt="" width="163" height="280" /></p>
<p>Viele von Euch kennen inzwischen meinen Lese-Geschmack. Ich möchte jetzt von Euch wissen, was Ihr am liebsten lest. Schreibt mir hier einen Kommetar mit Eurem Lieblingsbuch. Oder Lieblingsautor. Oder mit einem Tipp, was ich Eurer Meinung nach unbedingt lesen soll. Bitte jeweils mit einer kleinen Begründung. Nächsten Sonntag (am 12. September) gebe ich dann den Gewinner oder die Gewinnerin bekannt.</p>
<p>Also, meine Lieben, los an die Tastatur!</p>
<p>Viel Glück!</p>
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		<title>Mehr sein als die Summe der eigenen Bedürfnisse&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 08:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bibliophilin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch der Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ins Freie&#8221; von Joshua Ferris
Luchterhand Verlag
ISBN: 978-3-630-87297-1
Joshua Ferris ist ein beklemmendes Meisterwerk gelungen. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, wollte ich gerade wieder von vorne anfangen, um diese herausragenden Sätze ein weiteres Mal in mich aufzusaugen. Nun gut, das Buch läuft mir nicht davon, so dass ich das tatsächlich jederzeit wiederholen kann.
&#8220;Angeblich muss man mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bibliophilin.de/wp-content/uploads/2010/09/Ferris-Ins-Freie.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3705" title="Ferris &quot;Ins Freie&quot;" src="http://www.bibliophilin.de/wp-content/uploads/2010/09/Ferris-Ins-Freie-187x300.jpg" alt="" width="151" height="242" /></a>&#8220;Ins Freie&#8221; von Joshua Ferris<br />
<a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=278623" target="_blank">Luchterhand Verlag</a><br />
ISBN: 978-3-630-87297-1</p>
<p>Joshua Ferris ist ein beklemmendes Meisterwerk gelungen. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, wollte ich gerade wieder von vorne anfangen, um diese herausragenden Sätze ein weiteres Mal in mich aufzusaugen. Nun gut, das Buch läuft mir nicht davon, so dass ich das tatsächlich jederzeit wiederholen kann.</p>
<p><em>&#8220;Angeblich muss man mit einem anderen Menschen einen Sack Salz essen, ehe man ihn wirklich kennt. Angeblich erfordert eine gute Ehe ständiges Bemühen.&#8221;</em></p>
<p>Tim und Jane sind glücklich verheiratet und haben eine gemeinsame Tochter. Tim ist erfolgreicher Anwalt und Jane ist Immobilienmaklerin. Das Leben scheint perfekt zu sein, wäre da nicht Tims seltsame, namenlose Krankheit. Kein Arzt kann sich den Zustand von Tim erklären, ganz zu schweigen davon, Heilungsmöglichkeiten zu finden. Das Krankheitsbild ist außergewöhnlich: Tim läuft. Plötzlich steht er auf und geht. Er weiss nicht wohin, warum oder für wie lange er unterwegs sein wird. Wenn er müde wird, legt er sich hin, egal wo er ist, und schläft. Bis ihn jemand findet und seine Frau anruft oder bis er selbst Jane anruft, damit sie ihn abholt. Sie lassen nichts unversucht. Sie stellen Care-Pakete bereit, damit Tim im Winter nicht erfriert. Sie fesseln ihn mit Handschellen ans Bett. Sie probieren so vieles, dass Jane dabei zugrunde geht. Denn auch Jane wird plötzlich krank. Sie fängt an zu trinken. Denn &#8220;nur betrunken, nur durch ständiges Nachtanken, fand sie noch die Kraft, ihn weiter zu pflegen.&#8221;</p>
<p><em>&#8220;Hatte er seine Ohren nie aufgesperrt, war er so selbstbezogen, dass er, wenn er gesund war, nur über seine Arbeit reden konnte, und wenn er nicht zur Arbeit ging, nur über seine Krankheit?&#8221; </em></p>
<p>Eines Tages entscheidet Tim, dass er nicht mehr abgeholt werden will. Er entscheidet sich für das Leben draußen. Es folgen Beschreibungen des Lebens in der Natur, von Tims Laufen, seinen Krankheiten und Entzündungen, die durch das Laufen entstehen. Die zum Teil makabre Suche, in deren Verlauf Tim einige Finger einbüßen muss, führt schließlich zu einem eindrucksvollen Ende.</p>
<p>Unglaublich einfühlsam beschreibt Ferris die menschlichen Bedürfnisse. Denn im Laufe der Geschichte reduziert sich sein Protagonist selbst nur noch auf Grundbedürfnisse wie schlafen, essen und trinken. Tim lässt seine Arbeit, seine Tochter und seine sterbende Frau hinter sich, um sich selbst zu suchen, irgendwo da draußen.</p>
<p>Oh, gäbe es mehr solche tollen Bücher wie dieses!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/JR8HYQpVhC0?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/JR8HYQpVhC0?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Gewinnerin der spontanen Buchverlosung!</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 18:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bibliophilin</dc:creator>
				<category><![CDATA[BUCHVERLOSUNG]]></category>
		<category><![CDATA[Schneewitchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Herzlichen Glückwunsch, liebe Anette! 
&#8220;Die Schule der Gaukler&#8221; wird morgen an Dich versandt.

Aber auch Tialda darf sich freuen!
Sie bekommt ein Überraschungsbuch.
Viel Spaß Ihr Beiden  und ich freue mich auf Eure Gastrezensionen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Herzlichen Glückwunsch, liebe </strong><a href="http://katzemitbuch.blogspot.com/" target="_blank"><strong>Anette!</strong></a><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong></strong>&#8220;Die Schule der Gaukler&#8221; wird morgen an Dich versandt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-thumbnail wp-image-3492 aligncenter" title="Sillig &quot;Schule der Gaukler&quot;" src="http://www.bibliophilin.de/wp-content/uploads/2010/08/Sillig-Schule-der-Gaukler-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p style="text-align: center;">Aber auch <strong><a href="http://tialda.wordpress.com/" target="_blank">Tialda</a></strong> darf sich freuen!</p>
<p style="text-align: center;">Sie bekommt ein Überraschungsbuch.</p>
<p style="text-align: center;">Viel Spaß Ihr Beiden  und ich freue mich auf Eure Gastrezensionen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aus fremder Feder</title>
		<link>http://www.bibliophilin.de/?p=3694</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 13:28:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bibliophilin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus fremder Feder]]></category>
		<category><![CDATA[Schneewitchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonja hat hier ein Buch gewonnen und sich bereit erklärt, eine Gastrezension zu schreiben. Der Blog freut sich, Geburtstag zu haben, denn die Gestrezensionen-&#8221;Geschenke&#8221; sind echt spannend.
Meine Damen und Herren,
Sonja und Bibliophilin präsentieren heute
*wirbeltrommel* 

„Aus nächster Nähe“
Kriminalroman von Mary Stanley
Wie ein Krimi kommt das Buch zu Anfang nicht einher, obwohl im Prolog etwas steht vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wildgans.wordpress.com/" target="_blank">Sonja</a> hat <a href="http://www.bibliophilin.de/?p=3427" target="_self">hier</a> ein Buch gewonnen und sich bereit erklärt, eine Gastrezension zu schreiben. Der Blog freut sich, Geburtstag zu haben, denn die Gestrezensionen-&#8221;Geschenke&#8221; sind echt spannend.</p>
<p>Meine Damen und Herren,</p>
<p>Sonja und Bibliophilin präsentieren heute</p>
<p><em><strong>*wirbeltrommel* </strong></em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-3429 aligncenter" title="Aus nächster Nähe" src="http://www.bibliophilin.de/wp-content/uploads/2010/08/Aus-nächster-Nähe-196x300.jpg" alt="" width="124" height="190" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>„Aus nächster Nähe“</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Kriminalroman von Mary Stanley</strong></p>
<p>Wie ein Krimi kommt das Buch zu Anfang nicht einher, obwohl im Prolog etwas steht vom ersterbenden Lachen dreier Mädchen, dass man noch lange würde warten müssen auf den Wiedereintritt der  Unbeschwertheit, die vor dem katastrophalen Ereignis in der Geborgenheit des häuslichen Nestes da gewesen sein muss.</p>
<p>Wir werden in eine normale, liebevolle Familie eingeführt, die sich auf das Weihnachtsfest in England – mit Knallbonbons, Santa Claus und so- vorbereitet. Es gibt drei Töchter. Jede stellt sich selbst vor in kleinen Erlebniskapiteln und erzählt auch, wie sie jeweils andere Personen in der Familie oder Nachbarschaft sieht. Die Nachbarschaft ist interessant. Wichtig. Sinne spielen eine große Rolle im Buch. Sehen, hören, riechen. Intuition. Bauchgefühl, wie das so ist in einer Familie, in der Männer lediglich Nebenrollen spielen. Die Haupterzählerin ist eine skurrile ältere Dame, die gern exotische Gewänder trägt und per Federsteckung am Hütchen als Siegerin oder Herrin der Lage daher kommt. Auf jeden Fall hat sie alles im Griff, den besten Durchblick, ist doch ihr vermutlich verstorbener Gatte der Vater des ständig abwesenden Oberhauptes dieses Weiberhaushaltes und spielt im Hintergrund eine nicht unerhebliche Rolle.</p>
<p>Ein paar Sätze aus dem Buch über die erzählende Hauptperson, Grammer genannt:</p>
<p><em>„Ich gab ihr ein fliederfarbenes Batisttaschentuch, damit sie sich die Nase putzen und die Augen trocknen konnte. Ich kaufe immer weiße und färbe sie dann. Man braucht schließlich ein bisschen Farbe im Leben. Ich sprühe sie immer mit Vanilla-Musk-Parfüm ein – das wirkt so beruhigend.“</em></p>
<p>In diese heile Familienwelt platzt ein schlimmes Ereignis, das der ältesten Enkelin von Grammer passiert. Ab da ist nichts mehr wie davor. Alles kaputt, alles muss jetzt Schadensbegrenzung sein, und Täterermittlung. Großartig geschildert, wie mit sehr ungewöhnlichen, nichtsdestotrotz höchst wirkungsvollen Methoden gearbeitet wird. Nicht von der eingeschalteten Kripo, von denen gar einer in unmittelbarer Nachbarschaft wohnt, sondern von Mitgliedern der ungewöhnlichen Frauengemeinschaft. Ein selten angenehmer, fürsorglicher, humorvoller Mann, den sich Grammer als engsten Freund und Partner ausgesucht hat, sorgt derweil dafür, dass keines der Mädchen depressiv wird oder sonst wie erkrankt. So einen Großvater hätte ich auch gern gehabt.</p>
<p>Weil bei allem späteren Übel nie der englische Trockenhumor verloren geht und sehr intensiv lebende Menschen geschildert werden, habe ich den Krimi gernstens gelesen! Schön zu lesen bis zum üblen Ereignis, spannend ab genau da!</p>
<p><span style="color: #800000;"><strong><em>Vielen Dank, liebe Sonja, für diese Rezension!</em></strong></span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was wäre, wenn&#8230; ein Interview mit Susanne Henke.</title>
		<link>http://www.bibliophilin.de/?p=3678</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 12:08:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bibliophilin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch der Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Fragebogen]]></category>
		<category><![CDATA[Stories]]></category>

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		<description><![CDATA[Susanne Henke schreibt Kurzgeschichten. Bei BoD (Books on Demand Verlag) erschien das Buch &#8220;Makellose Morde to go&#8221;.


Frau Henke hat sich bereit erklärt, einige Fragen zu beantworten. Wie ihre Geschichten sind ihre Antworten knapp gehalten und auf den Punkt gebracht.
Bühne frei für Susanne Henke und &#8220;Makellose Morde to go&#8221;!




Bibliophilin: Frau Henke, in Ihrer Geschichten versuchen Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Susanne Henke schreibt Kurzgeschichten. Bei BoD (Books on Demand Verlag) erschien das Buch &#8220;Makellose Morde to go&#8221;.</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Henkes Homepage" href="http://www.storysite.de/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-3679 aligncenter" title="Henke" src="http://www.bibliophilin.de/wp-content/uploads/2010/09/Henke.jpg" alt="" width="205" height="198" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Frau Henke hat sich bereit erklärt, einige Fragen zu beantworten. Wie ihre Geschichten sind ihre Antworten knapp gehalten und auf den Punkt gebracht.</p>
<p><strong><span style="color: #800000;">Bühne frei für Susanne Henke und &#8220;Makellose Morde to go&#8221;!</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #800000;"><br />
</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #800000;"><img class="size-full wp-image-3681 aligncenter" title="&quot;Makellose Morde to go&quot; Susanne Henke" src="http://www.bibliophilin.de/wp-content/uploads/2010/09/Makellose-Morde-to-go-Susanne-Henke.gif" alt="" width="245" height="245" /></span></strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;"><strong>Bibliophilin: Frau Henke, in Ihrer Geschichten versuchen Sie die Frage zu beantworten, &#8220;was wäre, wenn&#8230;&#8221; Was wäre also, wenn Sie &#8220;Makellose Morde to go&#8221; nicht geschrieben hätten?</strong><br />
Susanne Henke: Dann würde ich es jetzt tun.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>B:Sie hatten bereits zwei Bände mit Kurzgeschichten veräffentlicht, bevor &#8220;Makellose Morde to go&#8221; von niemand geringerem als Vito von Eichborn, dem Gründer des Eichborn Verlages, herausgegeben wurde. Wie ist Vito von Eichborn auf Ihre Kurzgeschichten aufmerksam geworden? </strong><br />
S.H.: Als Herausgeber der Edition BoD hat er stets ein wachsames Auge auf die Neuerscheinungen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>B: Die Lektüre Ihres Buches hat mich immer wieder schmunzeln lassen. Ich habe es genossen, jeden Tag eine Kurzgeschichte aus diesem kleinen, feinen Bändchen zu lesen. Ihre Geschichten sind kurz, knackig, scheinen direkt aus dem Leben gegriffen. Allerdings sind sie oft makaber, denn es wird gemordet oder &#8220;aus Versehen&#8221; getötet. Ist das Schreiben solch garstiger Geschichten ein Ventil für alltägliche Aggressionen? Müssen sich Ihre Mitmenschen, von denen Sie im echten Leben all zu sehr genervt wurden, auf ihre literarische Ermordung gefasst machen?</strong><br />
S.H.: Ich freue mich, dass die Figuren so echt wirken, aber ich versichere, sie sind alle frei erfunden. Ich weiß auch nicht, ob Schreiben zum Aggressionsabbau so besonders geeignet ist. Still sitzen und denken – Holzhacken oder Sport wären da schon besser.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>B.: In Ihrer Prosa beantworten Sie die Fragen: Was wäre, wenn …der Advent schon im August beginnt? …ein Pianist plätzlich von Lampenfieber geplagt wird? …der Besuch beim Zahnarzt befreiend wirkt? …einem Kreuzfahrtdirektor das Wohl seiner Gäste über alles geht? Auch wenn die Lösungen dieser &#8220;Probleme&#8221; nicht unbedingt human sind, so schreiben Sie wundervoll witzig und bildhaft, dass man sich tatsächlich in Ihre Protagonisten hineinversetzen kann; man kann ihr Handeln verstehen und nachvollziehen. Sie sind einfach eine tolle Erzählerin. Haben Sie schon darüber nachgedacht, einen Roman zu schreiben?</strong><br />
S.H.: Merci vielmas, Frau Federer. Das geht ja runter wie Öl ;-) Ich liebe die kurze Form, habe aber im Moment eine Story in Arbeit, die ein ganzes Buch für sich alleine haben will. Dass alle Figuren sich bis zum Ende bester Gesundheit erfreuen, ist dabei nicht zu erwarten …</p>
<p style="text-align: left;"><strong>B.: Wann haben Sie sich entschieden, Ihre Kurzgeschichten zu publizieren? Wie kam es dazu?</strong><br />
S.H.: Als mir die Frage in den Sinn kam, was wäre wenn, ich es einfach mache.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>B.: Sie haben mich direkt per E-Mail angefragt, ob ich nicht Lust hätte, &#8220;Makellose Morde to go&#8221; zu lesen und haben mir ein Rezensionsexemplar angeboten. Ganz herzlichen Dank dafür! Was denken Sie, welche Rolle die Literatur-Blogs in der Literaturszene spielen?</strong><br />
S.H.: Sie bereichern sie um eine sehr lebendige Note.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>B.: Wie gehen Sie mit Kritik um? Was schätzen Sie mehr – Lob oder Kritik?</strong><br />
S.H.: Beides, wenn es konkret ist. Wenn mir jemand sagt, dass die Perspektive nicht hinhaut, oder der Sprung zu groß ist, oder eine Story zu viele Figuren hat, kann ich damit etwas anfangen und es umsetzen oder nicht. Sagt jemand, dass er Krimis und Kurzgeschichten grundsätzlich nicht leiden kann,  versuche ich allerdings nicht, ein Sechshundertseitenepos mit Happy End draus zu machen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>B.: Sie leben inzwischen als freie Autorin, haben allerdings auch andere Berufe ausgeübt, z.B. haben Sie als Europasekretärin gearbeitet. Welche Aufgaben hat eine Europasekretärin? </strong><br />
S.H.: Das ist ein mehrsprachiger Vorzimmerdrache und als solcher habe ich mich vor allem in der Medienbranche ausgetobt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>B.: Als Schriftstellerin lesen Sie vermutlich auch viel. Was oder wen lesen Sie gerne?</strong><br />
S.H.: Jede Menge Krimis natürlich, Sach- und Fachbücher querbeet, Sprach- und Spannungszauberer aller Genres, Satire und immer wieder gerne Jane Austen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>B.: Ergänzen Sie bitte die folgenden Sätze:</strong><br />
<strong>* Als Kind war ich</strong> eines von denen mit &#8220;zu viel&#8221; Phantasie<br />
<strong>* Ich geniesse es</strong>, Sonne auf der Haut zu spüren, Meeresrauschen im Ohr und …<br />
<strong>* Man bringt sich besser in Sicherheit,</strong> wenn ich Feuer speie<br />
<strong>* Die besten Bücher</strong> sind dir immer noch präsent, auch wenn sie längst aus deinem Regal verschwunden sind<br />
<strong>* Ich lese gerade</strong> Grabesgrün von Tana French</p>
<p style="text-align: left;"><strong>B.: Liebe Frau Henke, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, meine Fragen zu beantworten.</strong><br />
S.H.: War mir ein Vergnügen, Frau Federer.</p>
<p>&#8220;Makellose Morde to go&#8221; von Susanne Henke<br />
BoD Verlag<br />
ISBN: 978-3839192528</p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #800000;"><strong>Mit diesem Interview möchte ich eine neue Kategorie auf meinem Blog eröffnen, in der ich die Autoren selbst zu Wort kommen lasse: Fragebogen.</strong></span></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Eine spontane Bücherverlosung!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 18:33:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bibliophilin</dc:creator>
				<category><![CDATA[BUCHVERLOSUNG]]></category>
		<category><![CDATA[Schneewitchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte ganz spontan und ganz schnell ein Buch verlosen, das ich auch bereits gelesen und rezensiert habe. Ich würde gerne eine andere Meinung zu dem Buch einholen, so dass derjenige, der bei dieser Verlosung mitmacht, sich bereit erklären muss, eine Gastrezension zu schreiben.
Wer mitmachen möchte, hinterlässt hier bis zum einschliesslich 5. September (Sonntag) einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte ganz spontan und ganz schnell ein Buch verlosen, das ich auch bereits gelesen und rezensiert habe. Ich würde gerne eine andere Meinung zu dem Buch einholen, so dass derjenige, der bei dieser Verlosung mitmacht, sich bereit erklären muss, eine Gastrezension zu schreiben.</p>
<p>Wer mitmachen möchte, hinterlässt hier bis zum einschliesslich <strong>5. September </strong>(Sonntag) einen Komentar.<br />
Danach schickt Ihr mir Eure Postadresse mit einem Hinweis auf Euren  Kommentar per E-Mail an dorota(ät)bibliophilin.de. Vergesst nicht, Euch  in dieser E-Mail einverstanden erklären, als Gewinner des Buches mir bis  zum <strong>29.</strong><strong> September</strong> (oder früher) eine kleine Gastrezension zur Veröffentlichung auf www.bibliophilin.de zukommen zu lassen.</p>
<p>Ich bin gespannt, wer diesmal gewinnt! Ich verlose:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-thumbnail wp-image-3492 aligncenter" title="Sillig &quot;Schule der Gaukler&quot;" src="http://www.bibliophilin.de/wp-content/uploads/2010/08/Sillig-Schule-der-Gaukler-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.bibliophilin.de/?p=3491" target="_self">&#8220;Die Schule der Gaukler&#8221;</a> von Olivier Sillig aus dem Bilger Verlag</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Viel Glück!<br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aus fremder Feder</title>
		<link>http://www.bibliophilin.de/?p=3659</link>
		<comments>http://www.bibliophilin.de/?p=3659#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 17:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bibliophilin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus fremder Feder]]></category>
		<category><![CDATA[Schneewitchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaja hat hier im August ein Buch gewonnen und sich bereit erklärt, eine Gastrezension zu schreiben. Leider hat ihr “Schwarze Frau, weißes Land” von Waris Dirie gar nicht gefallen. Umso mehr danke ich ihr für die ehrliche Rezension.
Kaja und Bibliophilin präsentieren:

Waris Dirie: Schwarze Frau, weißes Land
Klappentext:
Als sie mit einem weit älteren Mann verheiratet werden sollte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong><a href="http://kajasbuecher.wordpress.com/" target="_blank">Kaja</a> </strong></em>hat <a href="http://www.bibliophilin.de/?p=3427" target="_self">hier</a> im August ein Buch gewonnen und sich bereit erklärt, eine Gastrezension zu schreiben. Leider hat ihr “Schwarze Frau, weißes Land” von Waris Dirie gar nicht gefallen. Umso mehr danke ich ihr für die ehrliche Rezension.</p>
<p>Kaja und Bibliophilin präsentieren:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-3661 aligncenter" title="Dirie Waris_Schwarze Frau weißes Land" src="http://www.bibliophilin.de/wp-content/uploads/2010/09/Dirie-Waris_Schwarze-Frau-weißes-Land-225x300.jpg" alt="" width="169" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Waris Dirie: Schwarze Frau, weißes Land</strong></p>
<p><em><strong>Klappentext</strong>:</em></p>
<p>Als sie mit einem weit älteren Mann verheiratet werden sollte, floh die dreizehn Jahre alte Waris Dirie aus ihrer Heimat Somalia. Sie schlug sich mit Gelegenheitsjobs  durch, bis sie von einem renommierten Fotografen entdeckt wurde- der Beginn einer großen Kariere als Topmodel. Doch in der oberflächlichen Glitzerwelt wird Waris Dirie nie ganz heimisch. 1997 beschließt sie, die als kleines Mädchen selber ein Opfer der weiblichen Genitalverstümmelung wurde, ihr Leben dem Kampf gegen dieses grausame Ritual zu widmen. Sie gründet eine Stiftung, hält Vorträge, wird Sonderbotschafterin der UNO.</p>
<p>In ihrer neuen weißen Heimat wird Waris Dirie als Menschenrechtskämpferin gefeiert -  und bleibt im Alltag doch eine Fremde, die von Taxifahrern abgewiesen und von den Männern als Freiwild betrachtet wird. Die Geburt ihres zweiten Sohnes Leon macht Waris Dirie ihre Zerrissenheit zwischen den Welten umso schmerzlicher bewusst.</p>
<p>Als sie 2008 nach Afrika reist, wird sie als Heldin bejubelt – doch zugleich muss sie erkennen, dass die Frauen, dort noch immer Opfer archaischer Traditionen sind. Und langsam wächst ihr Entschluss: Sie wird mit Leon zurückkehren nach Afrika, um den dortigen Frauen zu helfen, finanziell unabhängig und selbständig zu werden. Denn Waris Dirie ist überzeugt: Erst wenn die Frauen in der afrikanischen Gesellschaft Wertschätzung und Respekt erfahren, kann sich Afrika wandeln. Und dann kann auch der Kampf gegen die grausamen Stammesrituale gewonnen werden.</p>
<p><em><strong>Inhalt</strong>: </em></p>
<p>2006 zog Waris Dirie nach Südafrika, in der Hoffnung auf ihrem Heimatkontinent endlich wieder sesshaft zu werden. Doch schon bei der Einreise treten Probleme auf, die als Waris endlich in ihrer Wohnung ankommt nicht abbrechen. Schmerzhaft muss sie am eigenen Leibe erfahren, dass die hohe Kriminalitätsrate nicht umsonst so hoch ist. Grund genug für sie das Land wieder zu verlassen und sich erneut auf die Suche nach einem zu Hause zu machen. Zwischenzeitlich arbeitet sie weiter für ihre Foundation, die sich gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM) engagiert, hält Vorträge und reist viel in Europa herum.  Zurück in Wien, wo der Sitz ihrer Stiftung ist und sie wohnt, versucht Dirie so viele Mädchen wie möglich auch hier in Europa vor FGM zu schützen. Sie redet mit den Familien und schaltet notfalls, falls diese nicht einlenken, die Behörden ein. Widerstand, der größtenteils aus den afrikanischen Gemeinschaften kommt, bestärkt sie erst recht weiterzukämpfen.  Doch nicht nur diesen Kampf hat sie zu führen. Seit Jahren versucht Waris Dirie ihr erstes Werk „Wüstenblume“ über ihre Flucht aus Somalia und den Weg in die Modelwelt verfilmen zu lassen. Nach einigen Rückschlägen schafft sie dies schließlich. Schauspieler und Drehplätze werden gesucht und Dirie kann endlich wieder in ihr geliebtes Ostafrika fliegen. Ausführlich berichtet sie von den Dreharbeiten und Land und Leuten. Und ihr Wunsch, endlich wieder dort zu leben, wächst.</p>
<p><strong><em>Meine Meinung: </em></strong></p>
<p>Bisher hatte ich von Waris Dirie nur „Wüstenblume“ gelesen, ein Buch, dass mich sehr fasziniert, aber natürlich auch aufgewühlt hat. Ihre Lebensgeschichte auf knapp 360 Seiten und ihre ersten 30 Lebensjahre umspannend war rundum gelungen geschrieben. Da ist es dann schon etwas verwunderlich, wenn 3 Jahre ihres Lebens auf ungefähr genauso viele Seiten geschildert werden, in ihrem Leben aber bei weitem nicht so viel passiert ist. Bei dem Titel „Schwarze Frau, weißes Land“ habe ich erwartet, dass sie viel über ihre Probleme und positiven Erlebnisse in ihrer neuen Heimat berichtet. Weit gefehlt. Vielleicht ein Fünftel, maximal, handelt vom Leben in der „weißen“ Welt, von tragischen Geschehnissen und schönen Monaten. Der Rest beschreibt die Dreharbeiten in Dschibuti, Ostafrika. Die Einstellungen der Menschen, die Unterdrückung der Frauen, die Genitalverstümmelung und ihre Machtlosigkeit zu helfen, etwas zu verändern, werden wiederholt geschildert. Ich habe es beim ersten Mal verstanden. So viel Intelligenz, wenn diese dafür überhaupt notwendig ist, nennen wir es lieber Auffassungsvermögen, traut sie ihren Leserinnen aber nicht zu. Brachten andere Leute ihre Meinungen zu Problemen der afrikanischen Gesellschaft in Gesprächen mit ihr ein, so brabbelt sie diese wenig später munter nach und verkauft sie als ihre eigene. Immer alles so darstellend, als ob allein sie eine Ahnung hat, wie man Afrika helfen kann. Ganz zu schweigen von ihrem Waris Dirie Manifest, übrigens auf <a href="http://www.waris-dirie-foundation.com/de/waris-dirie/manifest/" target="_blank">ihrer Seite</a> einzusehen, hätte man das und den Klappentext gelesen, bräuchte man das Buch nicht mehr aufschlagen.</p>
<p>Zu den inhaltlichen Wiederholungen kamen ärgerlicherweise auch noch welche in den Formulierungen. Ich weiß nicht, ob das am Übersetzer lag oder an Frau Dirie selbst. Etwas merkwürdig ist, dass kein Übersetzer angeben ist, sie aber auch schreibt, dass sie obwohl sie seit Jahren in Österreich wohnt und die Staatsbürgerschaft hat, kein Wort Deutsch kann. Who knows? Was mir sehr gut gefallen hat, sind die afrikanischen Zitate am Anfang eines jeden Kapitels, sowie die Fotos in der Buchmitte. Das war es aber auch schon, dementsprechend ist mein Fazit auch nicht sehr positiv.</p>
<p>Meiner Meinung nach kann man sich dieses Buch getrost schenken. „Wüstenblume“ kann ich aber jedem, der sich auch nur halbwegs für ihre Lebensgeschichte interessiert ans Herz legen. Eine Frechheit ist in meinen Augen noch der Spendenaufruf am Ende des Buches und sei der Zweck noch so ehrenwert. Wer spenden will, wird wohl auch so in der Lage sein die Daten dafür zu finden, für mich ist das ein Ärgernis.</p>
<p><span style="color: #800000;"><em><strong>Danke, liebe Kaja, für diese Gastrezension. </strong></em></span></p>
<p>Hat jemand von Euch das Buch auch gelesen? Hat jemand eine andere Meinung zu dem Buch als Kaja?</p>
<p>Ich freue mich auf Eure Kommentare.</p>
<p style="text-align: left;">
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		<title>Grundlage der Erfolge bei Frauen ist, sie so zu nehmen, wie sie jeweils sind.</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 13:52:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bibliophilin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch der Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Gefühlte Nähe&#8221; von Harald Martenstein
C. Bertelsmann
ISBN: 978-3-570-10006-6
Eigentlich lese ich immer mehrere Bücher parallel. Vor allem wenn sie gut sind, fällt es mir schwer, mich auf eines zu beschränken. Und dann entdecke ich ein anderes Buch und möchte nur kurz reinlesen, damit ich weiß, ob ich es überhaupt mal lesen will. Ich lese den ersten Satz, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bibliophilin.de/wp-content/uploads/2010/09/Gefühlte-Nähe-Martenstein.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-3648" title="&quot;Gefühlte Nähe&quot; Martenstein" src="http://www.bibliophilin.de/wp-content/uploads/2010/09/Gefühlte-Nähe-Martenstein.gif" alt="" width="168" height="267" /></a>&#8220;Gefühlte Nähe&#8221; von Harald Martenstein<br />
C. Bertelsmann<br />
ISBN: 978-3-570-10006-6</p>
<p>Eigentlich lese ich immer mehrere Bücher parallel. Vor allem wenn sie gut sind, fällt es mir schwer, mich auf eines zu beschränken. Und dann entdecke ich ein anderes Buch und möchte nur kurz reinlesen, damit ich weiß, ob ich es überhaupt mal lesen will. Ich lese den ersten Satz, den zweiten, blättere um, lächle, lache sogar, schüttle den Kopf, denke nach, lese weiter und plötzlich ist es Abend und eigentlich muss ich schlafen gehen, aber ich denke: noch ein paar Seiten, noch einen Satz&#8230; Ich gehe zwar irgendwann schlafen, aber am nächsten Morgen will ich weiter lesen und ich lese auf dem Weg zum Zug, im Zug, im Tram&#8230; In der Mittagspause ist das Buch dann ausgelesen und ich lechze nach mehr. Da in meiner Buchhandlung gerade keine anderen Titel des Autoren stehen, bestelle ich sofort ein Buch und fiebere dem nächsten Tag entgegen, an dem ich es bekomme! Um reinzulesen, nur einen Satz, damit ich weiß, ob ich das Buch auch mal lesen will&#8230;</p>
<p>Genauso ist es mir mit &#8220;Gefühlte Nähe&#8221;, dem neuen Buch von Zeit-Kolumnist Harald Martenstein, ergangen. Ich seufze immer noch – nur wenn ich das Buch in den Händen halte und an N. denke – &#8220;ach, so ein gutes Buch&#8221;.</p>
<p>&#8220;Gefühle Nähe&#8221; ist ein &#8220;Roman in 23 Paarungen&#8221;. Es sind die 23 Paarungen der N., die Beziehungen zu den 23 Männern ihres Lebens. In chronologischer Folge wird jede Episode von einem Mann erzählt, der mit N. zusammen war, in sie verliebt war oder einfach mit ihr zu tun hatte. N. selbst kommt nie zu Wort, wir lernen sie und ihr Leben durch die Augen ihrer Männer kennen. Alles beginnt in N.s Teenager-Jahren mit einer Kurzaffäre mit ihrem Lehrer. Wie ist es dazu kommt, wie er das erlebt, wie N. sich gibt, was danach passiert und wie sein Leben ohne N. weitergeht, wird spannend und gefühlvoll (nicht kitschig) erzählt. Dieser Aufbau durchzieht jede Episode. Manche der Männer kennen sich untereinander, oder haben zumindest von einander gehört. So wächst N.s Welt  nach und nach zusammen, bis N. über 60 ist und ihren letzten(?) Mann hat. Alle Männer haben zwei Dinge gemeinsam: Jeder einzelne ist N.s &#8220;Bärchen&#8221; und jedem von ihnen hat N. eine Kassette mit ihrer Lieblingsmusik aus der jeweiligen Zeit aufgenommen.</p>
<p>N. hat eine besondere Anziehungskraft auf Männer, sie wirkt auf manche wie eine Droge. N.s Männer können sich keine Minute ohne sie vorstellen, warten auf ihre Nachrichten, wollen nur bei ihr sein, denn sie gibt ihnen das Gefühl einzigartig zu sein. Doch keine der Beziehungen hält länger als zwei Jahre, denn <em>&#8220;sobald er sich bei N. auf etwas eingestellt hatte, wehte der Wind sofort wieder aus der anderen Ecke.&#8221;</em> Außerdem scheint N. die Art von Beziehung zu bevorzugen, <em>&#8220;die von Samstagmorgen bis Montagmorgen dauert, abwechselnd bei ihr und bei ihm&#8221;</em> und dazu noch ein mal in der Woche, denn mehr ist ihr wohl zu eng. Wie kann ein verliebter Mann mit solch einer Terminplanung leben?</p>
<p><em>&#8220;Dann stellte er sich eben vor, dass sie an ihn dachte, genauso wie er an sie, und dass ihre Gedanken wie Ballons losfliegen, sich in der Luft treffen und ihre Schnüre sich ineinander verknoten.&#8221;</em></p>
<p>Martenstein weiß wichtige Themen, die Deutschland in den letzten vierzig Jahren beschäftigt haben, gekonnt in die Episoden einzuflechten: Trennung und Wiedervereinigung, Aids und Homosexualität, Kinder kriegen und keine Kinder bekommen können, Sex mit dem Lehrer, Masturbation und Verhütung, Künstler und Ausländer, IKEA und Billy-Regale. Dazu kommen universelle Themen wie Angst vorm Sterben, Treue und Untreue. Und etwas, über das sich unsere Generation schon sehr beschwert hat: Schlussmachen per SMS.</p>
<p>Ich habe gerade das Gefühl, ich könnte immer weiter schreiben, Euch immer weiter von diesem Buch erzählen, Episoden vorlesen, mit Euch lachen oder auch über die unschönen Tode weinen. Aber lest es doch selbst! Es ist wieder mal ein Buch, dass durch die genialen Einfälle des Autoren und die flüssige Sprache süchtig macht.</p>
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		<title>Endlich ist es so weit!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 04:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bibliophilin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schneewitchen]]></category>

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		<description><![CDATA[www.bibliophilin.de
 feiert den ersten Geburtstag!





Die Idee zu bloggen entstand in meinem Kopf genau am 1. September 2009. Online ging www.bibliophilin.de am 10. September. Am Anfang hat meinen Blog nur die Familie besucht und die meisten Besuche habe ich mir selbst abgestattet. Doch dann durfte ich jeden Tag ein paar Leser mehr hier begrüßen. Mittlerweile sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>www.bibliophilin.de</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong> feiert den ersten Geburtstag!</strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong><br />
</strong></span></p>
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<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-3384 aligncenter" title="Schneewitchen" src="http://www.bibliophilin.de/wp-content/uploads/2010/08/Geburtstag-e1281557363641.jpg" alt="" width="300" height="251" /></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.bibliophilin.de/wp-content/uploads/2010/08/Geburtstag-e1281557363641.jpg"></a><br />
Die Idee zu bloggen entstand in meinem Kopf genau am 1. September 2009. Online ging www.bibliophilin.de am 10. September. Am Anfang hat meinen Blog nur die Familie besucht und die meisten Besuche habe ich mir selbst abgestattet. Doch dann durfte ich jeden Tag ein paar Leser mehr hier begrüßen. Mittlerweile sind es fast 100 Besucher am Tag und mein Herz schlägt immer höher, wenn ich mir die Statistiken anschaue.<br />
Ich muss zugeben, dass ich immer noch so viel Spaß am Bloggen habe, wie am Anfang, wenn nicht sogar mehr. Denn inzwischen habe ich viele Menschen über meinen Blog kennen gelernt. Ich habe wunderbare Blog-Freudschaften geschlossen und genieße jeden Kommentar, den Ihr hier hinterlasst. Dafür danke ich Euch! Und auch für jede nette E-Mail, jede Grußkarte, jedes Lächeln, das Ihr auf mein Gesicht gezaubert habt.<br />
Ich bin froh, meinen Blog nie aufgegeben zu haben und dass ich mit Eurer Hilfe auch die schweren Zeiten überstanden habe.</p>
<p style="text-align: left;">An dieser Stelle möchte ich mich auch noch ganz offiziell bei allen Verlagen und Verlagsvertretern für die zahlreichen Lese- und Rezensionsexemplare bedanken. Danke, dass ich dank Euch meine Sucht lindern kann.</p>
<p>Für Eure zahlreichen Besuche und für Eure Treue möchte ich mich mit einem kleinen <span style="color: #800000;"><em><strong>Überraschungs-Bücherpaket</strong></em></span> bedanken, das ich am <em><strong><span style="color: #800000;">15. September </span></strong></em>verlosen werde.</p>
<p>Was Ihr dafür tun musst?<br />
Bis zum 14. September könnt Ihr – auf welchem Weg auch immer (Kommentar, Brief, E-Mail, Zug, Taxi oder Flugzeug) – meinem Blog die kreativsten Wünsche schicken, die Euch in den Sinn kommen.<br />
Am 15. September werde ich dann auslosen und den Gewinner oder die Gewinnerin bekannt geben.</p>
<p>Viel Glück für Euch!</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"><strong>Happy Birthday, Bibliophilin!</strong></span></p>
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		<title>Aus fremder Feder</title>
		<link>http://www.bibliophilin.de/?p=3621</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 22:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bibliophilin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus fremder Feder]]></category>
		<category><![CDATA[Buch der Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Schneewitchen]]></category>

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		<description><![CDATA[LeseLustFrust hat im August hier ein Buch gewonnen und sich bereit erklärt, eine Gastrezension zu schreiben.
Mit dieser Rezension und mit einem Dank an LeseLustFrust möchte ich den Geburtstagsseptember starten! Ich bin schon gespannt, was alles passiert.
Nun aber meine Damen und Herren
*wirbeltrommel *
LeseLustFrust und Bibliophilin präsentieren:

Christian Schünemann: Die Studentin
Der dritte Fall für den Frisör
Christian Schünemann, geboren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong><span style="color: #800000;"><span style="color: #800000;"><a href="http://leselustfrust.wordpress.com/" target="_blank">LeseLustFrust</a></span> </span></strong></em>hat im August <a href="http://www.bibliophilin.de/?p=3427" target="_self">hier</a> ein Buch gewonnen und sich bereit erklärt, eine Gastrezension zu schreiben.</p>
<p>Mit dieser Rezension und mit einem Dank an LeseLustFrust möchte ich den Geburtstagsseptember starten! Ich bin schon gespannt, was alles passiert.</p>
<p>Nun aber meine Damen und Herren<br />
<strong><em>*</em><em>wirbeltrommel</em><em> *</em></strong><br />
LeseLustFrust und Bibliophilin präsentieren:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-3432 aligncenter" title="Die Studentin" src="http://www.bibliophilin.de/wp-content/uploads/2010/08/Die-Studentin-187x300.jpg" alt="" width="128" height="204" /></p>
<p><strong>Christian Schünemann: Die Studentin</strong></p>
<p><em>Der dritte Fall für den Frisör</em></p>
<p>Christian Schünemann, geboren 1968 in Bremen, studierte Slawistik in Berlin und Sankt Petersburg, arbeitete in Moskau und Bosnien-Herzegowina und absolvierte die Evangelische Journalistenschule in Berlin.</p>
<p>Der erste Fall für den Friseur erschien 2006, mittlerweile umfasst die Reihe drei Bände: „Der Frisör“, „Der Bruder“ und „Die Studentin“. Im Februar 2011 erscheint „Daily Soap“.</p>
<p>Wie schon der Untertitel verrät, ermittelt in diesem Krimi ein Friseur. Tomas Prinz ist Starfriseur in München und gerät völlig unbeabsichtigt durch das Au-pair-Mädchen seiner Schwester Regula in die Intrigen am Anglistik-Institut. Was zunächst nur wie die Quereleien um die Besetzung einer Professur wirkt, wird durch kleine Anschläge wie Einschleusen von Computerwirren schnell dramatischer und gipfelt in einem Mord. Da das Au-pair-Mädchen Rosemarie unter den Verdächtigen ist, sucht Prinz selbst nach dem Mörder.</p>
<p>Es handelt sich um einen „Whodunnit“-Krimi mit einem privaten Ermittler. Erzähler ist der Frisör selbst in der Ich-Form, sprachlich klar und unaufgeregt.</p>
<p>Prinz’ Motivation ist nachvollziehbar, sein Vorgehen passend zur eigentlichen Profession. Sehr hübsch sind die Szenen im Friseur-Salon, die Kunden, die Mitarbeiter – allesamt liebevoll gestaltet. Manchmal fand ich es etwas wirr, wenn Prinz mitten im Waschen-Schneiden-Föhnen nicht nur über die zukünftige Frisur der Kundin nachdachte sondern auch über den Mord, aber an diese Gedankensprünge gewöhnte ich mich rasch. Ein bisschen Münchener Lokalkolorit gibt es auch, für meinen Geschmack allerdings fast ein bisschen zu wenig.</p>
<p>Nur der Einstieg in das Buch ist meiner Meinung nach nicht gelungen: Prinz kommt auf die Uni, die Leiche wird gerade gefunden.</p>
<p>Danach erzählt er die Vorgeschichte. Bis man wieder an der Stelle ist, an der die Leiche gefunden wird, ist ca die Hälfte des Buches gelesen. Für mich war das irritierend.</p>
<p>Ich kannte die ersten beiden Bände nicht, konnte mich aber in der Story gut zurechtfinden. Schünemann erklärt ausreichend, damit man die Personen gut einschätzen kann und nicht raten muss. Dass zB die Vorgeschichte zwischen Aljoscha und Tomas zuvor ausführlicher erzählt wurde, kann ich mir gut vorstellen, für den aktuellen Stand der Beziehung war ich ausreichend informiert.</p>
<p>Fazit: ein netter, eher gemütlicher Krimi. Ein Frisör als Ermittler ist originell, dazu liebenswert gestaltet. Mir hat’s gefallen.</p>
<p>Weitere Meinungen:</p>
<p><a href="http://www.wz-newsline.de/?redid=619816" target="_blank">WZ Newsline</a><br />
<a href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=13585&amp;ausgabe=200911" target="_blank">Literaturkritik.de</a><br />
<a href="http://www.lesefieber.ch/buchbesprechungen/christian-schunemann-die-studentin/" target="_blank">Lesefieber</a>s<br />
<a href="http://www.satt.org/literatur/09_12_krimi-40.html" target="_blank">satt.org</a><br />
<a href="http://klappentexterin.wordpress.com/2010/07/27/die-eleganz-des-schreibens/" target="_blank">Klappentexterin</a></p>
<p><span style="color: #800000;"><em><strong>Vielen Dank für diese tolle Gastrezension an LeseLustFrust!</strong></em></span></p>
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